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![]() Liebe Leserinnen und Leser,
Der Engel ist schon da. Er hat den Frauen zugesprochen, dass Jesus lebt – warum freuen sie sich dann nicht? Warum hängt die Rose herunter und wird nicht wie zum Sieg in die Höhe gerissen? Die Zeichnung der zwei Frauen verbindet den ersten Ostertag mit der Gegenwart. Vielleicht sind Sie, bin ich eine der beiden. Ich weiß um die Auferstehung Jesu, ich weiß, dass seine Auferstehung den Weg zum Leben bahnt. Ich weiß, dass die Macht des Todes gebrochen ist. Und doch kann es Situationen geben, in denen ich traurig bin, zweifle und mir Gewissheiten unsicher werden. In denen ich Angst habe und mich am liebsten verkriechen würde. Jesus, der Auferstandene sieht Sie und mich. Er kommt selbst oder schickt Oster-Engel, die in diesen traurigen Stunden Jesu Licht in unsere Dunkelheit bringen. Jesus drängt sich uns nicht auf, aber er lockt uns, den Blick zu heben und ihn zu sehen. Unsere Furcht will er in Freude wenden. – So begegnet Jesus kurz darauf den beiden Marias und macht sie gewiss: Der Tod ist endgültig besiegt! (Matthäus 28,1-8) Dass Jesus Traurigkeit in große Freude verwandelt, das wünsche wir Ihnen in dieser Osterzeit, es grüßen Sie herzlich,
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